Hindernis-Arten im Hobby Horsing
Im Hobby Horsing gibt es viele verschiedene Hindernisse. Jedes Hindernis trainiert etwas anderes: Rhythmus, Mut, Koordination und Genauigkeit. Hier lernst du die wichtigsten Hindernis-Arten kennen und erfährst, wie du sie sicher üben kannst.
Bodenstangen
So sieht’s aus: Stangen liegen flach auf dem Boden.
So übst du: Du läufst im Schritt, Trab oder Galopp darüber – ganz ohne Sprung.
Darum ist es wichtig: Du übst Rhythmus und eine gleichmäßige Schrittlänge. Das ist die Basis für alle Sprünge.
Cavaletti oder Bodenricks
So sieht’s aus: Stangen sind etwas erhöht, zum Beispiel auf Pylonen.
So übst du: Locker im Trab oder Galopp überspringen. Knie anheben und sicher landen.
Darum ist es wichtig: Du lernst Absprung und Koordination – eine gute Vorbereitung für höhere Hindernisse.
Kreuz
So sieht’s aus: Zwei Stangen liegen über Kreuz.
So übst du: Mittig springen – dort ist es am niedrigsten. Gerade anreiten hilft.
Darum ist es wichtig: Perfekt für die ersten Sprünge und um Mut zu sammeln.
Steilsprung
So sieht’s aus: Stangen oder Planken liegen gerade übereinander.
So übst du: Gerade anreiten, klar abspringen und ruhig landen.
Darum ist es wichtig: Fördert Genauigkeit und Körperspannung.
Oxer
So sieht’s aus: Zwei Sprungelemente stehen hintereinander – dadurch ist das Hindernis breiter.
So übst du: Höhe und Weite gleichzeitig. Tempo ruhig halten und gerade anreiten.
Darum ist es wichtig: Trainiert Mut, Kraft und Timing.
Trippelbarre
So sieht’s aus: Drei Stangen stehen hintereinander und werden nach hinten immer höher.
So übst du: Blick nach vorn, ruhiger Rhythmus und den höchsten Punkt sauber überwinden.
Darum ist es wichtig: Du lernst steigende Höhen besser einzuschätzen.
Dach
So sieht’s aus: Mehrere Stangen bilden in der Mitte einen „Gipfel“.
So übst du: Über den höchsten Punkt springen und Balance halten.
Darum ist es wichtig: Trainiert Gleichgewicht und Stabilität in der Körpermitte.
Mauer
So sieht’s aus: Eine Wand aus leichten Blöcken oder Pappe. Bei Berührung fällt sie um.
So übst du: Mutig gerade anreiten, mittig springen und weich landen.
Darum ist es wichtig: Stärkt Selbstvertrauen und Sprungkraft.
Graben
So sieht’s aus: Eine trockene Vertiefung oder markierte Fläche am Boden.
So übst du: Weit springen, Beine kontrolliert führen und den Blick nach vorn richten.
Darum ist es wichtig: Fördert Weite, Konzentration und eine saubere Landung.
Wassergraben & überbauter Wassergraben
So sieht’s aus: Der einfache Wassergraben ist häufig eine blaue Matte oder ein markierter Bereich, den du überspringst.
So übst du: Halte ein gleichmäßiges Tempo und springe entschlossen, sodass du sicher hinter der Fläche landest.
Darum ist es wichtig: Hier übst du Timing, Weite und Mut.
Variante: Beim überbauten Wassergraben steht zusätzlich ein Hindernis über oder direkt am Graben. Du brauchst dadurch Höhe und Weite gleichzeitig.
Geländehindernisse
So sieht’s aus: Hindernisse draußen in der Natur, zum Beispiel kleine Baumstämme, Blumenkästen oder Hecken.
So übst du: Einen ebenen und sicheren Untergrund wählen und mit kleinen Hindernissen beginnen.
Darum ist es wichtig: Macht das Training abwechslungsreich und stärkt Orientierung und Mut.
Hobby Horsing Hochsprung
So sieht’s aus: Ein Steilsprung, der schrittweise höher gestellt wird.
So übst du: Erst die Technik festigen und danach die Höhe in kleinen Schritten steigern.
Darum ist es wichtig: Fördert Kraft, Timing und Selbstvertrauen.
Übungsspiel: Parcours-Bingo
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Karten basteln Schreibe die verschiedenen Hindernis-Arten auf kleine Kärtchen.
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Mini-Parcours legen Zum Beispiel Bodenstangen → Kreuz → Cavaletti → Mauer → Wassergraben.
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Ziehen & Springen Karte ziehen, Hindernis erklären und anschließend springen = 1 Punkt.
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Rhythmus-Bonus Wer den Parcours in einem gleichmäßigen Rhythmus springt, bekommt einen Zusatzpunkt.
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Sieg Wer zuerst 5 Punkte erreicht, gewinnt.
